Compliance

EU-Datensouveränität

Die Fähigkeit, Daten und KI-Verarbeitung vollständig innerhalb der EU zu halten, frei von Zugriffsrechten durch Drittstaat-Gesetze wie den US Cloud Act.

Auch bekannt als: Datensouveränität, AI Data Sovereignty

Was bedeutet EU-Datensouveränität konkret?

EU-Datensouveränität bezeichnet die Fähigkeit, personenbezogene und geschäftskritische Daten so zu verarbeiten, dass sie ausschließlich der Rechtsordnung der EU unterliegen, insbesondere der DSGVO. Das schließt nicht nur den Speicherort ein, sondern auch, welches Unternehmen Zugriff auf die Daten hat und welchem Recht dieses Unternehmen unterliegt.

Warum EU-Hosting allein nicht ausreicht

Ein Server in der EU macht eine Verarbeitung noch nicht automatisch souverän. Gehört der Hosting-Anbieter zu einem US-Konzern, etwa über eine Tochtergesellschaft, kann ein Zugriff durch US-Behörden auf Basis des US Cloud Act rechtlich nicht vollständig ausgeschlossen werden, unabhängig vom physischen Serverstandort. Erst wenn sowohl Verarbeitung als auch Betreiber vollständig außerhalb dieses Zugriffsrisikos stehen, spricht man von echter Datensouveränität.

EU-Datensouveränität bei LoyJoy

Für den Chat betreibt LoyJoy das Modell Gemma 4 auf eigener Hardware im eigenen Rechenzentrum in Münster. Dadurch entfallen für den Chat externe Subdienstleister und der Angriffspunkt US Cloud Act vollständig. Mehr dazu auf der Compliance-Seite und in der Liste der Auftragsverarbeiter im Trust Center.

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